St. Johannes
Krankenhaus Troisdorf
Das St. Johannes Krankenhaus in Troisdorf-Sieglar verfügt über 182 Betten in insgesamt vier Fachabteilungen und jährlich werden hier rund 8.800 stationäre sowie weitere 8.800 ambulante Patientinnen und Patienten versorgt. Zum Zeitpunkt des Projektes, sind ca. 400 Mitarbeiter im Hause tätig. Als moderner Gesundheitsdienstleister verfolgt das Krankenhaus seit vielen Jahren das Ziel, medizinische und administrative Prozesse konsequent zu digitalisieren, um die Behandlungsqualität zu steigern und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten.

Die Ausgangslage
Das St. Johannes Krankenhaus in Troisdorf-Sieglar verfolgte bereits früh die Vision eines digitalen Krankenhauses. Damit medizinische Informationen dort verfügbar sind, wo sie benötigt werden, sollte die Patientenakte direkt am Krankenbett nutzbar werden. Die bestehende papierbasierte Arbeitsweise führte jedoch zu Medienbrüchen, verzögerten Informationen und einem erhöhten Dokumentationsaufwand für das medizinische Personal.
Patientendaten und Befunde standen häufig nicht in Echtzeit zur Verfügung
Zeitaufwendige, nachträgliche Dokumentation von Behandlungsverläufen
Hohe Anforderungen an Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit der IT-Infrastruktur
Herausforderungen

Mit der zunehmenden Digitalisierung medizinischer Prozesse stiegen auch die Anforderungen an die IT-Infrastruktur des St. Johannes Krankenhauses. Für die Einführung der Mobilen Visite mussten elektronische Patientenakten, Befunde und weitere medizinische Informationen jederzeit und ohne Verzögerung verfügbar sein. Gleichzeitig durfte es auch bei Ausfällen einzelner Netzwerkkomponenten zu keinen Unterbrechungen im Klinikbetrieb kommen.
Darüber hinaus galt es, eine flächendeckende WLAN-Versorgung im Bettenhaus bereitzustellen, die den mobilen Zugriff auf das Krankenhausinformationssystem zuverlässig ermöglicht. Besonders wichtig waren dabei ein unterbrechungsfreies Roaming zwischen den Access Points, die sichere Übertragung sensibler Patientendaten sowie eine zentrale und effiziente Verwaltung der gesamten Wireless-LAN-Infrastruktur.
Die Lösung
Zur Umsetzung der Mobilen Visite wurde die bestehende Infrastruktur durch GORDION auf Basis von Lösungen von Extreme Networks modernisiert. Herzstück war ein hochverfügbares Layer-3-Netzwerkdesign mit redundanten Extreme Networks Summit X450- und Summit 5i SX Core-Switches. Die Netzverfügbarkeit wurde durch das Extreme Standby Router Protocol (ESRP) und RIPv2-Routing abgesichert.
Hochverfügbares Layer-3-Netzwerk mit redundanter Core-Infrastruktur
Flächendeckendes Managed Wireless LAN für mobile Arbeitsplätze
Direkter Zugriff auf elektronische Patientenakten und aktuelle Befunde am Krankenbett
Für den mobilen Zugriff auf das Krankenhausinformationssystem wurde zusätzlich ein Managed Wireless LAN mit einem Extreme Networks Summit WM100 Wireless Controller und 20 Altitude 350-2 Access Points implementiert. Dadurch können Ärzte per Notebook direkt am Patientenbett auf elektronische Patientenakten, Befunde und Diagnosedaten zugreifen.
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